ThemenmagazinNo. 8: Das Klima spielt verrückt, Wald in Not

Themenmagazin No. 8: Das Klima spielt verrückt

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Themenmagazin No. 8: Das Klima spielt verrückt, Wald in Not

Schwerpunkt der achten Themenausgabe ist eine 10-seitige Bestandsaufnahme, was sich im Biosphärengebiet Schwäbischen Alb klimatechnisch gewandelt hat. Dabei stellt sich heraus, dass rund um das Schwabengebirge eine Reihe wichtiger Industriebetriebe sich schon seit längerem in Sachen klimafreudliche Mobilität positiv positioniert haben.
In diesem Kontext stellt Sphäre pfiffige E-betriebene Lösungen vor, blickt auf den Energiemix und die Atom- und Windkraft-Diskussion.


Themenbeschreibung

Themenmagazin No. 8: Das Klima spielt verrückt, Wald in Not

Umwelt-Spezial

Erst die Energiewende, dann die Klimawende – in nur acht Jahren reißen die Kernreaktor-Katastrophe 2011 in Japan und Greta Thunberg 2019 die Menschheit aus ihrem technikverträumten Daueroptimismus.
Eine Entwicklung spitzt sich zu, deren Lösungen der modellhafte Lebensraum Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Kleinen schon länger erprobt.

  • Albenergie Chronologie – Etappen beim Kampf gegen den Klimakollaps
  • Albmobilität Vorreiter – Bewegung statt Stillstand lautet das Motto der Macher in der Region
  • Weniger wird mehr Wirkungsgrad – nur leichte Fahrzeugkonzepte helfen dem Klima auf die Beine
  • Brenzlige Mischung Erneuerbare Energie – der Mensch darf nicht mehr verbrauchen, als die Sonne gibt

– Freizeit: Die Alb auf echten Klimapfaden entdecken
Themenpfade, die ausschließlich den Klimawandel erläutern, gibt es auf der Schwäbischen Alb noch keine. Dafür aber veranschaulicht das Schwabengebirge gerade im Frühling sehr eindrücklich an seinen Albaufstiegen, wie dramatisch die Vegetation auf nur zwei Grad Erwärmung reagieren kann. Denn Tal und Hochebene trennen natürlicherweise diese zwei Grad Temperaturunterschied, um die derzeit weltweit die Politik verzweifelt ringt. Zwei Grad Differenz bedeuten oben Schnee, unten Grün. Oben magere Wiesen, unten fettes Gras. Wird es wärmer, wachsen bald auch süße Kirschen und saftige Streuobstäpfel in 700 Metern Höhe. Die Folgen des Klimaziels von maximal zwei Grad wärmer lässt sich schon heute am Albaufstieg erwandern: Die Vegetationsperiode beginnt im Frühjahr im Tal drei Wochen früher als oben auf der Alb und das sommerliche Grün verabschiedet sich entsprechend später mit einem tiefroten Blätterwald, während oben nur zwei Grad kühler der Herbstwind bereits kahle Äste umweht.


– Wald: Das Klima fordert sein erstes Opfer
Bäume werden bis zu 1000 Jahre alt, wenn man sie lässt. Auch auf der Schwäbischen Alb gibt es nur wenige dieser prächtigen Senioren. Während die einen stoisch die Klimaerwärmung leugnen, ringen andere schon um das nackte Überleben: Der Baum stirbt. Peter Hauk, Baden-Württembergs Minister für Ländlichen Raum, reagierte letztes Jahr mit einem Notfallplan, der Bund schlug beim großen Waldgipfel Alarm. Der Waldzustandsbericht 2019 beklagt: „Die mittlere Kronenverlichtung der Wälder Baden-Württembergs stieg mit 27,5 Prozent auf den bisherigen Höchststand der gesamten Aufnahmeperiode seit 1985. Insgesamt gelten damit aktuell 43 Prozent der Waldfläche im Land als deutlich geschädigt. Wird aus dem klassischen Erntewald in Monokultur nun doch noch ein gesunder Mischwald in Urwaldkultur?


– GPS-Tour: Auf dem Sonnenbühler Klimaweg wandeln
Minus 33,7 Grad Celsius kalt auf der Alb: Das Thema dieses berühmt frostigen Ortes der Temperaturextreme ist heute aktueller denn je. Dieser Themenweg behandelt ein wenig die menschengemachte Erwärmung durch massive CO2-Emissionen, insbesondere aber schult er das Verständnis für meteorologische Zusammenhänge. Zwölf Schautafeln erklären die Entstehung der Schwäbischen Alb, erläutern die Klimakraft der Bäume und die Auswirkungen des Klimas auf Umwelt und Natur. Die Brisanz des berühmten Sonnenbühler Kältepols vermitteln Temperaturmessungen im Juni 2019: Ja sogar die Schauwetterstation Rinnental notierte an drei Tagen Hitzerekorde von 32 Grad Celsius.


– Urlaubsporträt: Grünten – der Wächter des Allgäus
Warum kilometerweit in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah? Majestätisch markiert ein 1737,9 Meter hoher, gedrungener Bergrücken den Beginn der Alpen: Der Grünten. Wegen seiner exponierten Lage wird er von der Ferienregion rund um den Alpsee auch liebevoll „der Wächter des Allgäus“ genannt.
Sphäre empfiehlt diese liebliche Landschaft als Urlaubsdestination in dieser Ausgabe zum Thema Klima deshalb, weil das Tor der Alpen hier zur Schwäbischen Alb in Sichtweite auf Tuchfühlung geht. Keine lange CO2-intensive Anfahrt, ideal mit der Bahn zu erreichen, ideal für fernradelnde E-Biker, die über den Illerradweg ab Ulm die Alpen bei Oberstdorf ansteuern. Für jene Urlauber, die dort vor Ort die Grünten-Region gerne zu Fuß oder mit dem Rad erobern wollen, lockt der Grünten mit einsamen Wegen durch Täler und über sanfte Höhen.


– Kultur: Theaterstück feiert 150 Jahre Albwasserversorgung
Im Jahre 1870 begann der Bau der ersten Albwasserleitung vom Schmiechtal hinauf nach Justingen auf die Alb. Damals herrschte Not an frischem, genießbaren Wasser. Trotzdem spaltete das Vorhaben die Gemeinde. Das Theaterstück „Der Schultheiß von Justingen“, ist eine Hommage an das Durchhaltevermögen des Bürgermeisters Anton Fischer, der mit Herzblut versuchte seine Bürger von den Plänen des damaligen königlichen Baurats, Karl Ehmann, zu überzeugen. Die „Trockenen“ gegen die „Nassen“ soll ab dem 24. Juli 2020 an drei Tagen auf dem Kirchplatz in Justingen aufgeführt werden. Sphäre blickte bei den Vorbereitungen hinter die Kulissen.

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